Habe ich eigentlich schon erzählt, dass...

...es mich als Euroman fast nie gegeben hätte?

Gut, manche hätten sich vermutlich gefreut, wenn mir das passiert wäre, was mir in Dänemark auf der Insel Seeland fast passiert wäre und fast einen Grabplatz eingebracht hätte.

 

Doch der Reihe nach: Im Jahr 2002, also noch lange bevor überhaupt vom Euroman als Restaurantkritiker oder Gastrogesicht die Rede war, machte ich Urlaub auf Seeland.

Eines Tages waren meine Frau und ich am nördlichsten Punkt der Insel Seeland, dem Örtchen Gilleleje.

Dort an der steilen Küste gab es in einem Naturgebiet zwei Wege um ein Gestrüpp. Einer der Wege führte von der Küste weg und einer ging direkt an der steilen Küste entlang.

Meine Frau endschied  sich für den Weg von der Küste weg. Ich dagegen entschied mich für den schmalen Pfad an der steilen Küste entlang.

 

Soweit alles kein Problem. Problematisch wird so ein schmaler Pfad aber, wenn andere Menschen einem entgegen kommen.

Mir kam damals ein Päarchen entgegen und ich trat dummerweise an die Aussenseite, also da, wo es runtergeht und verlor just in dem Moment als die Frau an mir vorbeikommen wollte mein Gleichgewicht.

Die Frau bekam mein Schwanken zum einen mit, was wohl auch daran lag, dass ich mich an ihr festhielt und ließ sich nach hinten fallen und schrie, weil sie Angst hatte nach vorne zu fallen.

 

Doch genau dieses Fallen der Frau nach hinten rettete mich vor dem Absturz.

 

Wie tief ich gefallen wäre? Nicht furchtbar tief, etwa 100m und vor allem schräg abfallend. Allerdings gab es dort und vielleicht immer noch stabile Sträucher und Büsche.

Vermutlich wäre ich also schön gebremst, aber deutlich zerpflückt und sehr schwer verletzt, mit vielleicht letalen Folgen, unten angekommen.

 

Deshalb mein Dank an die Unbekannte, die letztendlich auch dafür sorgte, dass es Euroman gibt.