April 2012

Unter Strom: Gastrogesicht Euroman unterwegs im neuen Renault Fluence Z.E.

Denn der Fluence Z.E. ist ein echtes Strommobil, produziert also selbst keinen CO-Ausstoß und hat logischerweise auch keinen Auspuff. Aber auch sonst ist einiges anders beim Renault.

Was erfahren Sie im folgenden Bericht über den Fluence Z.E.

Das Anders sein beginnt schon bei der Optik. Denn diese unterscheidet sich deutlich von seinem Kollegen, der mit Benzin oder Diesel betrieben wird.

Die Frontpartie z.B. präsentiert sich beim Z.E. völlig anders. Zum einen strahlt die Rhombe, das Markenemblem von Renault beim Fluence in Blau. Aber auch der Kühlergrill und die Einfassungen der Nebelscheinwerfer zeigen dieses Blau.

Aber auch der Schriftzug am Heck leuchtet bläulich und unterscheidet sich dank eigenständigen Rückleuchten klar vom Benziner- oder Dieselmodell.

 

Gleiches trifft auf die Größe bzw. Länge zu. Denn der Fluence Z.E. ist mit seinen 4,74m 12cm länger als der "normale" Fluence. Damit verändert sich natürlich auch die Seitenansicht.

Falls Sie jetzt aber glauben, dass damit auch der Kofferraum riesig daher kommt, werden Sie enttäuscht sein.

Denn das Gepäckabteil fasst gerade mal 317l und erinnert wegen seiner fehlenden Größe eher an ein zu groß geratenes Handschuhfach.

Schuld an diesem Dilemma ist die große Batterie, die zwischen den Rücksitzen und dem Gepäckabteilchen Platz gefunden hat bzw. sich dort einfach sehr breit macht.

 

Dafür sitzt die Batterie dort an einem sicheren und gut geschützten Ort. Doch Sicher ist das eine, Leistungsfähigkeit das andere. Die Reichweite gibt Renault mit 185 Kilometern an. Durch geschickte Fahrweise und Ecoeinstellungen der Klimaautomatik läßt sich diese allerdings bis auf 200 Kilometer steigern.

Das klingt nach wenig, ist aber in 80 Prozent aller Fälle mehr als das, was ein Auto weltweit täglich zurück legt. Denn 80 Prozent der täglichen Autofahrten betragen gerade einmal 100 Kilometer. Damit überbietet der Fluence Z.E also locker den Tagesbedarf.

"Betankt" oder besser mit Strom "gefüttert" wird der Wagen übrigens vorne rechts oder links. Theoretisch reicht dazu eine normale Steckdose mit 230 Volt aus. In der Praxis sollte der Besitzer aber eine Wallbox in seiner Garage installieren lassen. Die Ladezeit beträgt dann ca. 8 Stunden und findet dazu noch intelligent statt.

Denn die Heizung oder aber die Klimaanlage kann bei Bedarf schon während des Ladens eingeschaltet werden. Der Vorteil dabei ist, dass der Fahrer in einen warmen oder gekühlten Fahrgastraum steigt und kein Strom für das starke Erwärmen oder Kühlen auf den ersten Kilometern verloren geht.

Verloren geht im Fluence Z.E. auch nichts an Strom. Denn beim Bremsen oder Bergab fahren wird die kinetische Energie in elektrische umgewandelt und die Batterie geladen.

Sollte es übrigens doch einmal dazu kommen, dass die Batterien des Fluence Z.E. leer sein sollten, den Elektomotor nicht mehr mit Strom versorgen, hilft dem Fahrer Renault weiter. Denn dank der Pannenhilfe schleppt die Elektrofahrzeuge Assistance das Auto zur nächsten Ladestation oder sorgt auf anderem Wege für das Weiterkommen.

 

Im Inneren des Fluence Z.E. geht es typisch Renault zu. Da überrascht nichts. Genauso wenig wie dass der Fluence Z.E. natürlich mit Klimaautomatik, Licht-Regensensor und Tempomat daher kommt.

 

Eher überraschend ist der Startvorgang. Denn dieser läuft wie bei anderen Autos mit Benzin oder Dieselmotoren auch ab, um dann die logische Wende nach dem "Zünden" zu nehmen. Denn da leuchtet dann plötzlich eine kleine grüne Lampe in der Instrumententafel mit den Schriftzug "Go" auf und sonst hört man nichts.

Also den Wahlhebel der Automatik auf Drive stellen, das rechte Pedal treten und dann passiert es. Das, was immer passiert, wenn ein reiner Stromer anfängt zu rollen: Das Auto fliegt förmlich nach vorne. Das Drehmoment von 226 Nm steht schließlich schon ab 400 U/min zur Verfügung. 50 Km/h sind so in 4,1 Sekunden erreicht. Danach geht es allerdings etwas gemächlicher zu. Denn die 100 Km/h werden erst nach 13,7 Sekunden erreicht. Auch die Höchstgeschwindigkeit wird manchem nicht gefallen. Denn bei 135 Km/h ist Schluss.


Aber ganz unabhängig davon: Fahren läßt sich der große Fluence Z.E. so einfach wie ein Autoscooter auf der Kirmes und er klingt dabei auch so. In diesem Fahrzeug bekommt der Begriff Ruhe im Auto eine neue Bedeutung. Da läßt sich bei geringster Lautstärke Radio hören bzw. leise mit den Mitfahrern ein Gespräch führen ohne Brüllen zu müssen.

Auch der Fahrkomfort kommt natürlich nicht zu kurz. Der Fluence liegt gut auf der Straße, bremst super und ist natürlich auch in Punkto Sicherheitsausstattung sehr gut unterwegs. Da konnte der Euroman nicht meckern bei seinem Erstkontakt mit diesem neuen Fahrzeug.

 

Doch was kostet dieses Vergnügen eigentlich? Nun, ab 25.690€  geht es los mit dem 95 PS Fluence Z.E. in der bereits gut ausgestatteten Version Expression. Die PS gleich starke Version Dynamique , die mit noch ein paar Kleinigkeiten mehr aufwartet, kostet 26.790€.

Dazu kommt dann noch eine monatliche Miete für die Batterie von mindestens 82,-€ bei 30.000 Kilometern, gefahren in 36 Monaten oder um ein anderes Beispiel zu nennen 112,-€ bei 60.000 Kilometern in 36 Monaten.

Hier geht Renault klar einen anderen, einen besseren Weg als z.B. der Partner Nissan. Denn der kleine Nissan Leaf kostet 36.990€ inkusive der Batterie.

Bei Renault werden Sie dagegen kein Besitzer der Batterie und tragen somit auch nicht das Risiko bei einem Totalausfall. Im Gegenteil: Denn Renault tauscht eine Batterie, die nur noch eine Leistung von 75 Prozent hat, einfach aus.

 

Die Kostenrechnung sähe wie folgt aus:

Renault Fluence Z.E /Dynamique für 26.790€ + 4032€ für die Batteriemiete in 36 Monaten, ergibt 30.822€.

 

Da muss sich Nissan, aber eben nicht nur Nissan, geschlagen geben. Gewartet werden muss natürlich auch ein Stromer. Aber hier kostet die Wartung bis zu 30 Prozent weniger als die bei herkömmlichen Autos.

Auch hat Renault natürlich eine Lösung für den Urlaub parat. Denn da wird die Reichweite und auch der Kofferraum einfach zum Problem. Hier bietet Renault dem Kunden zu günstigen Mietkonditionen einen PKW (Verbrennungsmotor) an und schon ist auch die Urlaubsreise kein Problem mehr.

 

Der Euroman freut sich jedenfalls auf die nächste Begegnung mit dem schönen Fluence Z.E. Denn dieser wird ihm im April diesen Jahres vom Autohaus Wallmeier in Gronau/Westfalen kostenlos für die Fahrten zu den Testaurants im Testrevier vom Restaurantinspektor zur Verfügung gestellt.


Die jeweils aktuellsten Beiträge aus dem Magazin und den Blogs vom Gastrogesicht Euroman finden Sie hier.

 


Ein Herz für Gastronome!

Das ist die Rettungsaktion vom Euroman für einen Gastronomen, ein Restaurant in Not.

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Mehr vom Euroman im Web:


 Den Monatsrückblick vom

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Restaurantkritiken bzw. die Testergebnisse von Restauranttests vom Euroman für die Städte Bad Bentheim, Ahaus, Gronau/Westf., Nordhorn und Ochtrup finden Sie hier. 

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